Betty Mü gilt als eine der gefragtesten deutschen Medienkünstlerinnen. Als Grenzgängerin schlägt sie Brücken zwischen digitalen und analogen Ausdrucksformen und integriert spielerisch zahlreiche Techniken der Extended Reality.
In München geboren und aufgewachsen, zog Betty Mü 1995 nach New York, wo sie als Art Director arbeitete, Kurse an der NY University und der School of Visual Arts belegte sowie mit Super 8 und Video experimentierte. Anfang der 2000er Jahre nach München zurückgekehrt, baute sie ihre Erfahrung als Live-Visualistin aus und begann mit Video-Installationen.
Betty Mü realisiert Projekte für öffentliche und private Auftraggeber wie BMW, SAP, Pinakothek der Moderne oder Basel World. Eine ihrer bisher größten Arbeiten war die Münchner Lichtaktion „Das Kunstareal verbindet / INSIDE / OUT“, bei der sie im Winter 2021 ein Zeichen für Kunst zu Corona-Zeiten setzte. Ihre immersiven Installationen zeigte sie u. a. am Lichtfest in Leipzig, dem Festival of Lights in Berlin, dem BLINK Festival in Cincinnati, USA sowie zur EXPO 2025 in Osaka, Japan.
In den letzten Jahren ist neben ihrer Videoarbeit eine zweite, eigenständige Werkgruppe entstanden, die Betty Mue Objektart nennt: physische Sammlerstücke, die ihre digitale Bildsprache in dauerhafte Form übersetzen. Fine Art Prints auf Acrylglas, skulpturale Objekte, Lenticular Prints. Keine Abkehr von der Videokunst, sondern ihre konsequente Erweiterung: Was im Mapping raumgreifend und vergänglich ist, wird in der Objektart besitzbar, ohne seine Lebendigkeit zu verlieren.
Betty Mü gilt als eine der gefragtesten deutschen Medienkünstlerinnen. Als Grenzgängerin schlägt sie Brücken zwischen digitalen und analogen Ausdrucksformen und integriert spielerisch zahlreiche Techniken der Extended Reality.
In München geboren und aufgewachsen, zog Betty Mü 1995 nach New York, wo sie als Art Director arbeitete, Kurse an der NY University und der School of Visual Arts belegte sowie mit Super 8 und Video experimentierte. Anfang der 2000er Jahre nach München zurückgekehrt, baute sie ihre Erfahrung als Live-Visualistin aus und begann mit Video-Installationen.
Betty Mü realisiert Projekte für öffentliche und private Auftraggeber wie BMW, SAP, Pinakothek der Moderne oder Basel World. Eine ihrer bisher größten Arbeiten war die Münchner Lichtaktion „Das Kunstareal verbindet / INSIDE / OUT“, bei der sie im Winter 2021 ein Zeichen für Kunst zu Corona-Zeiten setzte. Ihre immersiven Installationen zeigte sie u. a. am Lichtfest in Leipzig, dem Festival of Lights in Berlin, dem BLINK Festival in Cincinnati, USA sowie zur EXPO 2025 in Osaka, Japan.
In den letzten Jahren ist neben ihrer Videoarbeit eine zweite, eigenständige Werkgruppe entstanden, die Betty Mue Objektart nennt: physische Sammlerstücke, die ihre digitale Bildsprache in dauerhafte Form übersetzen. Fine Art Prints auf Acrylglas, skulpturale Objekte, Lenticular Prints. Keine Abkehr von der Videokunst, sondern ihre konsequente Erweiterung: Was im Mapping raumgreifend und vergänglich ist, wird in der Objektart besitzbar, ohne seine Lebendigkeit zu verlieren.
Die Künstlerin lebt und arbeitet mit ihren zwei Kindern in Anzing sowie München.
Liquid Identities zeigt, dass Identität schon im natürlichen Sehen instabil ist. Durch Wasser, Licht und Spiegelung wird das Gesicht fließend, aber die Veränderung kommt aus einem realen, organischen Medium. Das Ich erscheint beweglich, aber noch in einer natürlichen Beziehung zu Körper, Oberfläche und Wahrnehmung.
Zwei Gesichter halten diese Frage auf unterschiedliche Weise aus. Das erste Werk zeigt eine Frau, die Augen geschlossen. Leuchtendes Pink, warmes Orange überlagern sich mit dem Türkis des Wassers. Das Wasser bricht das Licht und schichtet Reflexionen über ein Gesicht, dessen Identität bereits Performance ist. Ein anderes Werk zeigt einen jungen Mann ohne konstruierten Ausdruck, die Augen leicht geöffnet. Gleiches Wasser, gleiche Brechung, gleiches Auflösen der Konturen. Auch die scheinbar ungefilterte Präsenz bleibt dem Fluss ausgeliefert.
Gemeinsam formulieren die Werke eine stille, aber präzise Aussage: Identität ist kein fester Zustand, sondern etwas Wandelbares, das durch Wahrnehmung, Spiegelung und Medium immer wieder neu entsteht.
Das quadratische Format gibt den Gesichtern gleiches Gewicht. Das Acrylglas nimmt Umgebungslicht auf und gibt es zurück. Die Oberfläche selbst wird zum Teil des Werks. Das Spiel mit Reflexion und Tiefe setzt sich im Material fort.
Die Bilder entstanden in einem langen, experimentellen digitalen Prozess. Das Ziel war, menschliche Gesichter unter Wasser so zu erzeugen, dass sie gleichzeitig erkennbar und verfremdet wirken, real und aufgelöst. Was dabei entsteht, ist kein Filter, sondern das Ergebnis eines kontrollierten Eingriffs in die Wahrnehmung selbst. Jedes Bild wurde anschließend aufwendig in Photoshop weiterentwickelt und manuell verfeinert, Schicht für Schicht.
Das Ergebnis wird als Fine Art Print auf Acrylglas ausgegeben. Der Bildträger ist dabei keine neutrale Entscheidung: Acrylglas hat eine eigene optische Qualität, es reflektiert Umgebungslicht, erzeugt Tiefe hinter der Oberfläche und gibt den Bildern eine physische Präsenz, die Papier oder Leinwand nicht erreichen. Die Schnittstelle zwischen digitalem Bild und physischem Objekt ist bewusst gewählt.
Liquid Identities #1-#4 stehen nicht allein. Parallel existiert Liquid Identities – LED Circle (2026), ein Film auf einem runden LED-Screen, der das Gesicht der Frau unter Wasser in Bewegung zeigt. Wo das Bild den Moment einfriert, gibt der Film das Fließen zurück. Bild und Bewegtbild bilden gemeinsam das Werk.
School of Visual Arts New York
New York University
Media Design Schule München
Ausbildung zur Reprofotografin
freiberuflich in München
SZM Studio, Postproduktion & Special Effekts, München
dash.com, New York
DEUTSCH Inc. , New York
Soho Advertising, Interactive Group and Popular Records, New York
Festival of Lights, Bebelplatz, Berlin
»Real / Irreal«, WTS-Gallery Space, München
50 Jahre Europ. Patentamt, Europäisches Patentamt, München
Flower Power, Mandarin Oriental, München
Mapping & EgoSphere Immersive Experience, (Rathaus) Kaufbeuren
Immersives Kaleidoskop, Lichtfest Leipzig, Burgplatz, Leipzig
Desert Festival, Selman Hotel & Desert, Marrakesch, Marokko
Bayer. Kulturvertreteri, HUB Montreal Kanada
MakeUsVisible x denkFEmal, New York
Full Dome Projektion, Deutsches Museum München
Tantris Insides, Tantris, München
Installation & Live Gig, Arsenale di Venezia, Venedig
Immersive Experience, Waterkant Festival Kiel
Digital Grafitty Festival, Alys Beach Florida
Immersive NFT-Kunstgalerie, München
Transatlantic Innovation Week, Print-Carl-Palais, München
Flower Fondue, Bright Festival Kunstkraftwerk Leipzig
The Container Project (VA4F) Immersive Experience, Moosacher St.-Martins-Platz, München
BMW Supplier-Meeting, Wildbad Kreuth
HealthLab by Burda, Allianz Arena, München
Cosmic Hive, Pathos, München
Transatlantic Innovation Week, US-Generalkonsulat, München
Pacha Livevisuals, München
Tag des Gedenkes, NS-Dokuzentrum, München
Video WonderLand, Kunst im Kubus
Das Kunstareal verbindet, Kunstareal, München
Euward Archiv, Haus der Kunst, München
Die Frau im Wolfspelz, versch. Locations, München
Creative Night, MCBW, HFF München
Lylit, Musikvideo, Wien
Glamorous Wedding, Kurhaus Baden-Baden
art25.SPACE, Fidschi Space, München
Corso Leopold, Hochhaus-Mapping, Schwabinger Tor, München
Baselworld 2019, Fashion Show & Press Conference, Messegelände, Basel
Inhorgenta Award 2019, Eisbachstudios, München
Birthday Celebration, Haus der Kunst, München
Inhorgenta 2019, Jewlery Show, Messegelände, München
DLD Conference Afterparty, MMA (Mixed Munich Arts), München
Bain & Company Christmas Celebration, BMW Welt, München
Sporthaus Schuster Neueröffnung, München
20 Jahre Equistone, Haus der Kunst, München
Bliss, ARTMUC 2018, München
Inhorgenta Award 2018, Postpalast, München
Inhorgenta 2018, Catwalk Show, Messegelände, München
Bench. Fashionweek, Messegelände, Berlin
Michael Käfer´s Birthday Celebration, Postpalast, München
Schaufenster Weihnachtsdeko, Lodenfrey, München
Audi Retailer Meeting, Gare Maritime, Cannes
175 Jahre Lodenfrey, Münchner Residenz, München
Medientage 2017, Haus der Kunst, München
Fassadenmapping im Silbersaal, Deutsches Theater, München
Trivago Celebration, AIDA Schiff, Warnemünde- Stockholm – Kristiansand – Kopenhagen
2565 Birthday Bash, MMA (Mixed Munich Arts), München
Aesthetik Beast #2, Botanikum, München
Infinity Cube, ARTMUC 2017, München
flowing #8, ARTMUC 2017, München
Aesthetic Beast #2, Harry Klein, München
Bar Mitzwa, Haus der Kunst, München
Inhorgenta 2017, Messegelände, München
trivago Weihnachtsfeier, Nachtresidenz, Düsseldorf
7 Jahre Superpaper, Heart House Loft, München
WINGS am Gärtnerplatz, Dein Viertel. Deine Leinwand, München
Vortex, ARTMUC DIGITAL, München
Dots, ARTMUC DIGITAL, München
Moving Stairs, ARTMUC DIGITAL, München
Polar Circles, UNPAINTED Lab 3.0, München
RE:BOOT, Bavariafilm, Berlinale, Berlin
VideoMapping Gärtnerplatztheater, 150 Jahre Gärtnerplatztheater, München
Inflatable 3D Head Mapping, OMClub hurra, Köln
art25.feuer+flamme, CUBE- Video auf Rauch, Botanikum, München
Replex #2 Horizontal, ARTMUC 2015, München
ARTisFACTION, Pinakothek der Moderne, München
Salon der Vielfältigkeit – Simple Moments, SAP, CeBit 2015, Hannover
WINGS, LichtStromFestival, Ingolstadt
#ABSOLUTMUNICH, Absolut Villa, München
parapluie und flowing #07, ARTMUC 2014, München
RE:ORIONTATION , Bavariafilm, Berlinale, Berlin
The Ring – interaktive Videoinstallation Stripes, Postpalast, München
40 Jahre Europäisches Patentamt, Zenithhalle & Kesselhaus, München
Bühnen Visuals für Pohlmann, Bundesvision Song Contest, Mannheim
Wagner Calling, Ein Diskomärchen, Bayreuth
art25.helium, Video auf Wasservorhang, Botanikum, München
Indivisualismus pixel rock & optic shock Videokunst
Ausstellung: Teufelin, Talisma, Infinity, Wings, sss, Galerie der Künstler, Munich, kuratiert von Betty Mü
Head Trip, Punktum Kunst Galerie, YipYab, München
Salon der Vielfältigkeit III, Unter Deck, München
Monster und Bösewichte Party, Upside East, München
La Ritournelle, Totenkopf VideoMapping, 100 Jahre Münchner Kammerspiele, München
VideoMapping Gärtnerplatztheater, Klassik OpenAir, München
Replex, 3D-Mapping auf Plexiglas, Corleone Bar, München
Essen und Wahrheit, 100 Jahre Großmarkthalle, Täglich Frisch! Münchner Stadtmuseum, München
Salon der Vielfältigkeit II, Kunstverein München, Kunstarkaden, München
Salon der Vielfältigkeit I, Münchner Stadtmuseum, Nachtmuseum, München
Wasserhasen, Werkschau Puerto Giesing, München
Patrik Mohr + DJ Hell, T-Shirt Installation, Puerto Giesing, München
A Munich Showcase, Blinded by the lights, Kongress, München
RealTimePoster Showcase, München
Fremd.Sehen, Riva Ausstellung, München
Schrannenhallen Uhr, Schrannenhalle, München