Regina Potomkinas Malerei ist eng mit ihrer eigenen Biografie verbunden. Als jüdische Kontingentflüchtling aus der Ukraine richtet sie den Blick auf jüdische Lebensrealitäten in Deutschland ebenso wie auf Menschen, Dinge und Situationen ihres unmittelbaren Umfelds.
Persönliche Erinnerungen treffen dabei auf kollektive Geschichte und kulturelle Symbole. Alltägliche Motive werden zu Trägern von Herkunft, Identität und Zugehörigkeit und erzählen von der Frage, was bleibt, was weitergegeben wird und wie sich Erinnerung verändert.
Malerei wird für Potomkina zu einem Raum, in dem individuelle Erfahrung und gemeinsames Gedächtnis ineinandergreifen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem Privaten und dem Historischen und suchen nach Formen von Kontinuität in einer Gegenwart, die immer auch von Brüchen geprägt ist.
Regina Potomkina ist bildende Künstlerin und Grafikdesignerin und lebt in Frankfurt am Main. Seit 2022 studiert sie Freie Kunst mit Schwerpunkt Malerei an der Kunsthochschule Kassel in der Klasse von Prof. Dierk Schmidt.
Zuvor studierte sie Grafikdesign sowie Betriebswirtschaftslehre. In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet sie persönliche Erfahrung mit Fragen nach Erinnerung, Zugehörigkeit und jüdischem Leben in Deutschland.
Studium Freie Kunst, Schwerpunkt Malerei, Kunsthochschule Kassel
Klasse Prof. Dierk Schmidt
Bachelor of Arts, Grafikdesign, DIPLOMA Hochschule
Abschlussnote: 1,4
Auslandsstudium / MBA & Masa Program, Coller School of Management, Tel Aviv University & Deloitte Digital
Master of Science, Betriebswirtschaftslehre, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Abschlussnote: 1,6
Auslandsstudium, St. Petersburg State University of Economics, Russland
Bachelor of Science, Volkswirtschaftslehre, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Abschlussnote: 1,7
Democracy & Responsibility in a Fragmented World, Media TLV 2026, Israeli–European Summit, München
WEITER, Hugenottenhaus, Kassel
Broken Heart Syndrome, HÉROINE Gallery, Frankfurt am Main
Kommt ein Jude ins Museum…, Sara Nussbaum Zentrum, Kassel
Haben Juden nichts zu lachen?, Caricatura – Galerie für Komische Kunst, Kassel
TOHUWABOHU, Kunsthaus Selma, Langenselbold
Art Days, Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main
Neue Positionen jüdischer Gegenwartskunst, Liebermann-Villa am Wannsee, Berlin
Jüdische Ossis III, Jüdisches Waisenhaus Berlin-Pankow, Berlin
Jahresausstellung, Jüdische Kunstschule Berlin, Institut für Neue Soziale Plastik, Alte Münze, Berlin
The Invisible II, Ausstellungshalle, Kunsthochschule Kassel
The Invisible, Mimikri Kassel e.V., Kassel
Jahresausstellungen, Kunsthochschule Kassel
Bücherei des Judentums, mit Dagesh e.V., Buchen (Odenwald)