Tom Schmelzer beginnt nicht mit einem Medium, sondern mit einer Idee. Erst danach entscheidet sich, ob daraus Malerei, Skulptur, Installation, Text oder eine digitale Arbeit entsteht. Diese Freiheit ist zentral für sein Werk, ebenso wie der Anspruch, Kunst nicht um ihrer selbst willen zu produzieren, sondern als Instrument, um genauer hinzusehen.
Mit analytischem Blick untersucht Schmelzer gesellschaftliche und politische Zusammenhänge, Formen der Kommunikation, Eigen- und Fremdwahrnehmung und unseren Umgang mit materiellen wie emotionalen Werten. Dabei verbindet er wissenschaftlich geprägtes Denken mit einer ausgeprägten Lust an Material, Handwerk und visueller Präsenz.
Seine Arbeiten können auf den ersten Blick verführerisch, humorvoll oder beinahe spielerisch wirken. Hinter dieser Oberfläche liegt jedoch meist eine zweite Ebene, die vertraute Vorstellungen ins Wanken bringt. Schmelzer interessiert sich für den Moment, in dem etwas scheinbar Selbstverständliches plötzlich fragwürdig wird.
Traditionelle handwerkliche Techniken stehen dabei ebenso selbstverständlich neben neuen Technologien wie Ernst neben Ironie. Entscheidend ist für ihn nicht das Medium, sondern die Frage, ob eine Arbeit einen Gedanken weiterträgt und einen Dialog auslöst. Oder, wie eine seiner eigenen Regeln lautet: „look closer“.
Tom Schmelzer lebt und arbeitet in München und Berlin. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Fridhelm Klein und Prof. Klaus vom Bruch sowie Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Humanmedizin in Oxford und Toronto. Darüber hinaus promovierte er im Bereich Neurowissenschaften.
Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt und befinden sich in privaten und institutionellen Sammlungen in Europa und den USA. 2027 sind Einzelausstellungen in der Kunsthalle Augsburg im Glaspalast und im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm geplant.
Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Fridhelm Klein, Grafik, und Prof. Klaus vom Bruch, Medienkunst
Studium der Philosophie, Ludwig-Maximilians-Universität München
Studium der Humanmedizin in Oxford und Toronto
Kunsthalle Augsburg im Glaspalast, Augsburg
Gustav-Lübcke-Museum, Hamm
Galerie Freitag 18.30, Aachen
Anne Huettisch, München
Museum Starnberger See, Starnberg
Galerie Freitag 18.30, Aachen
Patic, München
Galerie Quittenbaum, München
Galerie Quittenbaum, München
Galerie Freitag 18.30, Aachen
Galerie Freitag 18.30, Aachen
White Trash Contemporary, Hamburg
Art Claims Impulse, Berlin
Galerie Hunchentoot, Berlin
White Trash Contemporary, Hamburg
Annapril, München
Galerie Hunchentoot, Berlin
Galerie Hunchentoot, Berlin
Jozsa Gallery, Brüssel
Open Art, München
Galerie Jaspers, München
Muellerschoen Recker Contemporary, München
Galerie Freitag 18.30, Aachen
BBK, München
MAD, Brüssel
Christian Blaser, Basel
Kunst aktuell, Kunstverein Rosenheim
Woytschaetzky, Aachen
Galerie Freitag 18.30, Aachen
BBK, München
Kunstverein Aichach
Kunsthaus Kaufbeuren
Galerie Freitag 18.30, Berlin
Galerie Freitag 18.30, Luxemburg
Versus, Galerie Freitag 18.30, Aachen
Dom Museum, Wien
Projektraum 18,2, München
Galerie Freitag 18.30, Aachen
BBK, München
Kunsthaus Kaufbeuren
Design Museum Holon, Israel
Aachener Kunstroute
BBK, München
Galerie Freitag 18.30, Aachen
BBK, München
Galerie Freitag 18.30, Aachen
BBK, München
Memphis, Linz
Fundación Otazu, Spanien
White Trash Contemporary, Hamburg
Galerie Freitag 18.30, Berlin und Aachen
BBK, München
Galerie Freitag 18.30, Aachen und Luxemburg
Anna Wondrak, München
Bernina 1865, St. Moritz
BBK, München
Galerie Freitag 18.30, Berlin
Burning Man, Nevada
Kultum / Steirischer Herbst, Graz
BBK, München
BBK Verbindungslinien, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Silverfish Art Award
Semifinalist, Search for Art
Kunstpreis der Stadt Ebersberg, Kunstverein Ebersberg
Studienstiftung des Deutschen Volkes
Dr. Arthur Pfungst-Stiftung
Collection Debbie August, New York
Collection Galila Barzilai-Hollander, Brüssel
Collection Edward Cella, Kalifornien
Collection Luc Freché, Brüssel
Collection Jean-Marie Gille, Brüssel
Sammlung Pabst, München
Sammlung Egon Fruhstorfer, Zwiesel
Sammlung Klaus Moeller, Los Angeles
21c Museum Collection, Louisville
Fundación Otazu, Navarra