Regina Potomkina Jüdische Allgemeine, Jüdische Allgemeine

Regina Potomkina

Regina Potomkinas Malerei ist eng mit ihrer eigenen Biografie verbunden. Als jüdische Kontingentflüchtling aus der Ukraine richtet sie den Blick auf jüdische Lebensrealitäten in Deutschland ebenso wie auf Menschen, Dinge und Situationen ihres unmittelbaren Umfelds.

Persönliche Erinnerungen treffen dabei auf kollektive Geschichte und kulturelle Symbole. Alltägliche Motive werden zu Trägern von Herkunft, Identität und Zugehörigkeit und erzählen von der Frage, was bleibt, was weitergegeben wird und wie sich Erinnerung verändert.

Malerei wird für Potomkina zu einem Raum, in dem individuelle Erfahrung und gemeinsames Gedächtnis ineinandergreifen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem Privaten und dem Historischen und suchen nach Formen von Kontinuität in einer Gegenwart, die immer auch von Brüchen geprägt ist.

Regina Potomkina ist bildende Künstlerin und Grafikdesignerin und lebt in Frankfurt am Main. Seit 2022 studiert sie Freie Kunst mit Schwerpunkt Malerei an der Kunsthochschule Kassel in der Klasse von Prof. Dierk Schmidt.

Zuvor studierte sie Grafikdesign sowie Betriebswirtschaftslehre. In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet sie persönliche Erfahrung mit Fragen nach Erinnerung, Zugehörigkeit und jüdischem Leben in Deutschland.

Ausbildung

2022–heute

Studium Freie Kunst, Schwerpunkt Malerei, Kunsthochschule Kassel
Klasse Prof. Dierk Schmidt

2021–2024

Bachelor of Arts, Grafikdesign, DIPLOMA Hochschule
Abschlussnote: 1,4

2017–2018

Auslandsstudium / MBA & Masa Program, Coller School of Management, Tel Aviv University & Deloitte Digital

2016–2019

Master of Science, Betriebswirtschaftslehre, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Abschlussnote: 1,6

2015–2016

Auslandsstudium, St. Petersburg State University of Economics, Russland

2013–2016

Bachelor of Science, Volkswirtschaftslehre, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Abschlussnote: 1,7

Gruppenausstellungen

2026

Democracy & Responsibility in a Fragmented World, Media TLV 2026, Israeli–European Summit, München

WEITER, Hugenottenhaus, Kassel

Broken Heart Syndrome, HÉROINE Gallery, Frankfurt am Main

Kommt ein Jude ins Museum…, Sara Nussbaum Zentrum, Kassel

Haben Juden nichts zu lachen?, Caricatura – Galerie für Komische Kunst, Kassel

TOHUWABOHU, Kunsthaus Selma, Langenselbold

Art Days, Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main

2025

Neue Positionen jüdischer Gegenwartskunst, Liebermann-Villa am Wannsee, Berlin

Jüdische Ossis III, Jüdisches Waisenhaus Berlin-Pankow, Berlin

Jahresausstellung, Jüdische Kunstschule Berlin, Institut für Neue Soziale Plastik, Alte Münze, Berlin

2024

The Invisible II, Ausstellungshalle, Kunsthochschule Kassel

The Invisible, Mimikri Kassel e.V., Kassel

2022–2026

Jahresausstellungen, Kunsthochschule Kassel

Artist in Residence

2024

Bücherei des Judentums, mit Dagesh e.V., Buchen (Odenwald)

Werke

News

PUBLIKATIONEN

AUSSTELLUNGEN

29. Oktober 2026 – 31. März 2027
· NEUE SIEDEREI, Taunusstr. 21, München
NEUE SIEDEREI, Taunusstr. 21, München

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